Vita-Fließtext

 

 

(Stand Juli 2016)

Motto MH-K:

1)

Mit jedem Tag meines Lebens steigt die Anzahl derer, die mich am Arsch lecken können.“

2)

„Jeder lebt so blöd er kann“

Zitat MHK: „Ich bin kein Künstler – ich bin ein Könner!“

Zum Zitieren hier weitere  MH-K APHORISMEN

Bisher hat der Schriftsteller und Schauspieler Miguel Herz-Kestranek mehr als 180, zum Teil internationale  TV- und Filmrollen ( Showreel zeigen )und mehrere Dutzend Theaterrollen gespielt, sowie 13 Bücher als Autor und Herausgeber, zum Teil in mehreren Auflagen veröffentlicht.


Der unlängst in einer Kulturzeitschrift als „Vielseitigkeitskünstler“ Bezeichnete war von 2000 bis 2010 Vizepräsident des Österreichischen PEN- Club und hat in dieser Funktion etliche Reformen initiiert und durchgeführt und sich auch aktiv bei „Writers in prison“ engagiert. Diese Organisation wird vom Internationalen PEN. und seinen Landeszentren vertreten und nimmt sich weltweit verfolgter oder inhaftierter Schriftsteller an. www.penclub.at

Im September 2008 ist MH-K auch zum Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung, ÖGE gewählt worden, http://exilforschung.ac.at /index.do/
Sein Interesse für Exil, vornehmlich das jüdische Exil 1938, rührt von der Emigration eines Teiles seiner Familie her.
Der Vater von MH-K musste nach dem sogenannten Anschluß Österreichs an Nazi-Deutschland im Frühjahr 1938 aus Österreich fliehen. Die Stationen dieser Flucht, die den Vater letztlich nach Uruguay verschlug, hat MH-K in seinem 1997 publizierten Buch „also hab ich nur mich selbst – Stefan Herz-Kestranek, Stationen eines großbürgerlichen Emigranten 1938 – 1945“ dokumentiert.(siehe: Bücher)
Auch die Kölner Mutter, sowie ihr Vater flohen 1938 und landeten in Argentinien und so ist das Thema Exil zum Lebensthema von MH-K geworden…
Die daraus und aus seiner jüdischen Herkunft rührende Affinität zu allen zeitgeschichtlichen Themen, insbesondere die des Holocaust und des Exils 1938, bestimmen so weitestgehend die Themen von MH-K’s Publikationen und seiner diversen Aktivitäten.


So gestaltete MH-K im März 1988, im sogenannten Anschluss – Gedenkjahr das ORF-TV-Feuilleton „Vergiss das Wort, Vergiss das Land“, über österreichische 1938’er- Emigranten in Israel. Der Film wurde zwei Mal erfolgreich im ORF und in 3-sat ausgestrahlt und auf einerLese- Tourneé von MH-K in den USA gezeigt.


Als leidenschaftlicher Befürworter eines vereinten Europa – Zitat MH-K: “ Die Weiterentwicklung der Demokratie zusammen mit der Überwindung der unseligen und mittlerweile obsoleten Nationalstaaterei sind Gebote der Stunde!“ – ist Miguel Herz-Kestranek Beiratsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik

Zitate MH-K: „Europa ist nicht das Problem, sondern die Lösung!“  UND „Entweder wir haben eine gemeinsame Zukunft, oder wir haben gemeinsam keine Zukunft“

Dazu ist er Mitglied im BürgerInnenforum Europa 2020 und arbeitet dort im Thinktank   zusammen mit ehemaligen Spitzenpolitikern, Universitätsprofessoren und anderen an Ideen für Europa und deren Umsetzung in der nationalen Tagespolitik.

Eine seiner Reden, hier mit dem Titel “ Europa braucht die Sehnsucht der Künstler“ anlässlich der Verleihung von Kulturpreisen beendete MH-K mit dem leidenschaftlichen Statement:   „…verkürzt gesagt: Wenn Auschwitz das europäische Symbol für die totalste ideologische Entartung von Mensch gegen Mensch ist, dann seien gerade Künstler ermuntert, nicht gegen Auschwitz zu marschieren, sondern für Europa. Weil das die einzige Garantie dafür ist, dass es so etwas wie Auschwitz nie mehr geben wird!“
(siehe auch: Autor & Hsg /Reden von MH-K, sowie: Aktuelles/live)


Zahlreiche Kommentare und Artikel in Tages- und Kulturzeitschriften, wobei sich MH-K nie ein Blatt vor den Mund nimmt, vor allem zu politischen Themen, besonders zur europäischen Einigung, Gestaltungen von Rundfunksendungen, Diskussionsleitungen und Moderationen, sowie die Tätigkeit als Publizist und Herausgeber,als Redner, Laudator oder Keynotespeaker ergänzen seine Arbeit als Autor und Darsteller und machen ihn zu einem der kritischen Intellektuellen des Landes, dessen nicht selten bewußt übers Ziel schießende Polemik jedoch oft schon zu harten Angriffen aus den verschiedensten Reihen geführt hat und sicher dazu beiträgt, dass er als Schauspieler in Österreich – ausser bei den rennommierten Festspielen Reichenau – nicht beschäftigt ist und vorwiegend in Deutschland und international arbeitet.

Zitat MH-K:

„Im Land, wo Dilettantismus Staatsdorktrin ist und Professionalität gleich nach Terrorismus kommt, wo noch die Klofrau nach Proporz und politischer Arschkriecherei besetzt wird, bin ich nicht vorgesehen.“

Zitat MH-K aus seinem Kabarettprogramm „Lachertorten mit Schlag“: 

„Die einzige Mülltrennung, die hierzulande tadellos funktioniert, ist die Sitzordnung im Parlament: Rote Flaschen, grüne Flaschen, schwarze Säcke, brauner Restmüll…nur mit der Entsorgung hapert’s noch…“

Für Auftritte in Wien mietet er mit seiner langjährigen Erfahrung als Produzent und Veranstalter und im Event-Management große Hallen, oder wie schon mehrere Male, das Wiener Theater in der Josefstadt und veranstaltet dort selbst seine immer ausverkauften Auftritte mit Lesungen, oder mit Konzerten. (siehe dazu auch: CLIPS / Salzkammergut Advent & Wiener Advent)


MH-K’s Neigung zu Wortwitz zeigte sich unter anderem in zwei Büchern über und mit Schüttelreimen und 1999 in der Eröffnung der weltweit größten Schüttelreime -website im Internet mit zehntausenden monatlichen Aufrufen. www.schuettelreime.at.


Auszeichnungen  (siehe auch: Presse&Info/Auszeichnungen)

Im Oktober 2000 wurde MH-K mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

2006 erhielt er das Kulturehrenzeichen der Stadt Bad Ischl

2008 wurde MH-K für seine positiven Impulse, die er in Zeitungsartikeln, Interviews und in seinem persönlichem Auftreten dem Thema „Tracht und Ideologie“ gibt – Zitat MH-K: „Reinigung eines alten Kulturgutes von völkischem Missbrauch und NS-Beschmutzung“ –  zum „Botschafter der Tracht“ gewählt und erhielt den Konrad-Mautner Preis

2013 wurde MH-K das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich verliehen

(siehe auch: Aktivitäten)


2008 war MH-K für den TV-Preis Romy in der Kategorie „beliebtester Fernsehschauspieler“ nominiert.


Sonst noch

MH-K ist ausserdem noch Kuratoriumsmitglied des DÖW, des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes, sowie Gründer und Präsident der Gesellschaft zur Förderung Österreichischer Advent-Kultur.


1993 war er Gründer und Präsident des VÖFS , des Verbandes Österreichischer Filmschauspieler, den er inhaltlich und strukturell aufbaute und mehrere Jahre leitete. (Hier die Gründungsgeschichte, erzählt von MH-K selbst)
Daneben gehörte er damals dem Vorstand des Dachverbandes der Österreichischen Filmschaffenden an und wirkte in dieser Zeit bei wichtigen kulturpolitischen Weichenstellungen mit.
Vor einigen Jahren wurde MH-K Ehrenpräsident des VÖFS.


Entertainment & Kleinkunst & Rezitation

Hunderte Auftritte als Entertainer, Kabarettist und aber auch als Rezitator, Soloprogramme  mit Chansons, Couplets und Texten (siehe: Schauspieler /Entertainer), auch in Rundfunk und Fernsehen, bis dato ca. 20 CDs,  zum Teil aus einer Zeit, als der Begriff „Hörbuch“ noch nicht existierte, und aus diesem Grund heute zum Teil bereits vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich, sowie Solotourneen nach Israel und in die USA, lassen MH-K als einen der vielseitigsten und bekanntesten Künstler in Österreich gelten.


Theater  TV   Film

Nach Abitur und dem Wiener Reinhardtseminar ging Herz-Kestranek 1971 für ein Jahr ans Wiener Burgtheater, anschließend für zwei Saisonen ans Theater in Graz und dann für sechs Jahre an das Wiener Theater in der Josefstadt. Dazwischen gastierte er sechs Mal bei den Salzburger Festspielen.

Seit 1980 in keinen festen Theater-Engagements mehr, spielte er seit damals etliche Gast-Hauptrollen – die meisten davon bei den Festspielen Reichenau, wie z.B. den Thomas Stockmann in H. Ibsens „Volksfeind“, den Trigorin in Tschechows „Möve“, den Selim Bassa in Mozarts „Entführung aus dem Serail“, den Graf in Arthur Schnitzlers „Der Reigen“, oder die grotesk komödiantische Hauptrolle in Johann Nestroys Posse „Unverhofft“.        2016 bekam er hymnische Kritiken für seine Darstellung des Nebel, der Hauptrolle in Nestroys schwarz-böser Posse „Liebesgeschichten und Heiratsachen“.

MUSICAL
1999 sang er mit dem Professor Higgins (Zitat MH-K: „Meine einzige Lieblingsrolle“) in „My fair Lady“ seine erste Hauptrolle in einem Musical, der im Mai 2013 der Milchmann Tevje im legendären Musical „Anatevka“ folgte. Mit diese Rolle hatte MH-K  einen seiner bislang größten Erfolge. (Zitat MH-K: „Meine noch einzigere Lieblingsrolle“) 2014/15 sang er mit ebenso großem Erfolg den Don Quichotte im Musical „Der Mann von La Mancha“.


1985 wurde Miguel Herz- Kestranek vom Publikum in einer Umfrage der größten österreichischen Tageszeitung zum beliebtesten österreichischen Tatort-Kommissar gewählt.


Als notorischer Verweigerer jeglicher Schublade, drehte MH-K fürs Fernsehen Dutzende Fernsehspiele als Good Guy, wie als Bad Guy, als Liebhaber wie als Komiker, mit Regisseuren wie Xaver Schwarzenberger oder Axel Corti und spielte in etlichen internationalen Produktionen.
So zum Beispiel den Hans von Bülow, eine der Hauptrollen in der internationalen 10-teiligen Richard Wagner-Serie, an der Seite von Richard Burton als Richard Wagner und Vanessa Redgrave als Cosima. (siehe: Schauspieler). Weitere internationale Partner waren unter anderem John Malcovich in „Klimt“, Curd Jürgens in „Fräulein Else“, Marthe Keller in „Wagner“, Oscar-Preisträger James Cromwell in „Pius XII“, Clint Eastwood in „Firefox“, u.v.a.

Zitat M H-K: „Schauspieler – speziell Wiener – sind so neidig, dass einer mit guter Verdauung dem Kollegen sogar dessen Verstopfung neidet“

aber auch:

Zitat MH-K: „Jeder Schauspieler ist in 10 Sekunden ersetzbar – nur Hollywood-Stars in 20“.


Immer noch ist Miguel Herz-Kestranek jedoch vielen österreichischen Fernsehzuschauern als der legendäre Magister Liguster in der ORF-TV-„Familie Merian“ im Gedächtnis.
Mittlerweile sind es mehr als 180 z.T. internationale TV-und Filmrollen, in denen MH-K zu sehen war.


An der Seite von Christiane Hörbiger, oder Iris Berben, von Götz George, Ulrich Mühe, oder Fritz Karl spielte er in zahlreichen Fernsehfilmen, dazu in Reihen und Erfolgserien wie “Zodiak“, „Störtebeker“, „Die Patriarchin“, „Zwei Ärzte sind einer zuviel“, “Alpenglühen“, „Weissblaue Wintergeschichten“, „Agathe hat noch nicht ermitttelt“, „Der letzte Zeuge“, „Soko“, „Mit Herz und Handschellen“, „Rosenheimcops“, „Der Bulle von Tölz“, „Inga Lindström“, „Rosamund Pilcher“, „Uta Danella“, „Der Fürst und das Mädchen“, „Klinik unter Palmen“ ,“Traumhotel“, „Alarm für Cobra 11″,“Soko Leipzig“ und vielen anderen.

Zitat MH-K: „Auch wenn die Kunst der Verwandlung im heutigen Schubladen-Business nicht als Qualität, sondern als Makel angesehen wird – am liebsten sind mir die Rollen, in denen ich in Kostüm und Maske kaum wieder zu erkennen bin – das hat dann doch irgendwie mit Schauspielerei zu tun…“


MH-K´s Verhältnis zum Fernsehen zeigen auch drei Zitate in seiner bekannt sarkastischen Polemik:

„Wer nicht begreift, dass Fernsehen ein Geschäft ist, wie Waschmittel oder Hosenknöpfe, ist entweder ein reiner Tor, oder hat das Medium nicht verstanden“,

und auf die oft gestellte Frage, warum er denn als „Künstler“ überhaupt Fernsehen  mache:

„Ich bin zu 100% solidarisch mit Produzenten und Sendern – ich habe die gleichen Beweggründe wie diese: Geld!“ 

 und:

Als Fernsehschauspieler führe ich oft ein Doppelleben: Am Tag drehe ich fürs Fernsehen, am Abend bin ich intelligent.“


Seit 1998 und 2000 bis 2007 war MH-K auch Produzent, Intendant und Veranstalter. Als dieser gründete und leitete er zwei große unterschiedliche und alljährliche Advent-Veranstaltungsreihen. Dabei fungiert MH-K auch als musikalischer Leiter und Gesamtleiter, als Dramaturg, Bühnenbildner und Hauptdarsteller.


So war etwa der „Salzkammergut Advent“ in Bad Ischl das große alpenländische Adventsingen unter Gesamtleitung und Mitwirkung von MH-K, mit der besten Volksmusik der Region und Gästen aus dem neuen Europa, österreichischer Winter- und Weihnachtsliteratur, zum Großteil aus der Feder des Autors Herz-Kestranek. So hat er in dem bereits in mehreren Auflagen erschienenen Buch „Wie der Auer Michl einen Christbaum holen ging“ mit der Hauptfigur, dem alten Knecht Auer Michl, einem Salzkammergut-Original und seinen Erlebnissen in der Advents- und Weihnachtszeit eine Figur geschaffen, die bereits zur Kultfigur geworden ist.


Der „Wiener Advent“ wiederum war ein großstädtisches wienerisches literarisch-musikalisches Adventkonzert mit Musikern aus den ersten Wiener Orchestern, weihnachtlicher Schrammelmusik, Chören und musikalischen Crossover-Gästen.
Bei beiden Events fungiert er neben seiner Tätigkeit als Gesamtleiter und Hauptdarsteller auch als Produzent und Veranstalter. Und in beiden Ad-Events standen in zwei unterschiedlichen Programmen meist mehr als 100 Mitwirkende aus drei Ländern auf den Bühnen und brachten jedes Jahr viele tausend Zuseher in die Hallen und wurden so zu Institutionen mit Gastspielen auch in anderen österreichischen Städten.


Als der erwähnte leidenschaftliche Europäer und aktiver EU-Befürworter holte Miguel Herz-Kestranek dabei unter dem von ihm geschaffenen Motto „Alte Nachbarn- Neue Brüder“ jedes Jahr neue Musikgruppen und Solisten aus alten und neuen europäischen Mitgliedsländern nach Wien und Bad Ischl, und vereinte auf völkerverbindende Weise europäische Advent -Traditionen im Sinne eines erweiterten Begriffes von „Adventus – Ankunft“ als der Ankunft eines friedvollen toleranten Europa.


Vielseitigkeit zeigt sich aber auch in der ganzheitlichen Lebenseinstellung von MH-K.
Der Grüne und (in Österreich) frühe Umweltaktivist, erweitert ständig sein Wissen etwa um alte Heilformen, um alternative Medizin und Lebensführung, was wiederum eine ständige Arbeit an sich selbst und an der Erweiterung der eigenen Spiritualität voraussetzt.
So wurde etwa nach der Begegnung mit einem in Wien lebenden aus Sri Lanka stammenden buddhistischen Mönch im Jahre 1993 (MHK spielte damals in einer Neuauflage der erwähnten TV Familie einen buddhistischen Mönch und war auf der Suche nach einem „Fachmann“ für das Binden der Robe) dieser zu einem Freund und Lehrer, was MH-K wiederum zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Buddhismus führte.

Heute sagt er:

„Ich bin ein jüdischer Buddhchrist – ich lebe meine jüdischen Wurzeln, meine christliche Erziehung und meine buddhistischen Erkenntnisse.
In Respekt vor der eigenen Herkunft, meinen Vorfahren und den Sitten und Gebräuchen der eigenen Kultur, und im Bewusstsein, dass diese Sitten und Traditionen Sicherheit und kulturelle Identität geben können, fühle ich mich dennoch im Versuch zwischen Altem und Neuem eine Verbindung zu schaffen in meinen Wahrnehmungen und Ansichten über sie hinaus entwachsen.“


Die ergänzende Erweiterung von Erkenntnisinstrumenten, wie etwa die Beschäftigung mit Astrologie und mit ganzheitlichen oder alternativen Themen bis zur Esoterik, haben MH-K zu einer Offenheit gebracht, die aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken ist und in alle seine Arbeiten einfließt, die aber auch nicht selten zum Angriffsziel enggeistiger Denkweise wird.
Zitat MH-K

„Wer in Österreich auf frischer Wahrheit ertappt wird, der wird so verhaut, als hätte man ihm beim Meineid erwischt…“


Seinen Vornamen Miguel „verdankt“ Herz-Kestranek der Emigration seiner jüdischen Eltern, dem Wiener Vater aus alter großbürgerlicher Industriellenfamilie und der lebenslustigen Kölner Mutter, die einander 1945 im Exil in Montevideo in Uruguay kennen gelernt haben. Sein Nachname entstand nach Adoption des Vaters durch dessen Onkel, wodurch in den Jahren des Naziterrors dem väterlichen (und gefährlichen, weil offensichtlich jüdischen) ‚Herz‘ das großmutterseitige (tschechische) ‚Kestranek‘ hinzugefügt wurde.

Die Tradition des „Wiener Salons“, in dem sich kluge und interessante Menschen zum zwanglosen Gespräch einfinden, pflegt MH-K während der Wintermonate in seiner Wiener Wohnung in Form von sonntäglichen Tees bei Kaminfeuer und Gurkenbrötchen.

Ansonsten lebt MH-K, der eine 1971 geborene Tochter mit dem Namen Theresa hat, die als alternative Hundetrainerin eine Hundepension führt sehr zurückgezogen in Wien und in seinem Haus in St. Gilgen am Wolfgangsee. (siehe: Privat)